Krankheiten: Sinusitis

Sinusitis

Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die oft bei einer Entzündung der Nasenschleimhaut auch in Mitleidenschaft gezogen werden.

Kurzfassung
Zusammenfassung

Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die häufig in Verbindung mit einer Rhinitis auftritt. Symptome sind Schwellungen im Nasenbereich, teils zugeschwollene Augen und Niesen. Die Ursachen reichen von Schleimhautentzündungen bis zu Infektionen nach Verletzungen. Therapieformen umfassen das Absaugen von Sekret, Antibiotika und unterstützende Maßnahmen wie Wärme und Vitamingaben.

Kernaussagen
  • Schwellungen können bis zu den Augen reichen.
  • Bindehautentzündung tritt teilweise begleitend auf.
  • Chronischer Vitamin-A-Mangel erhöht das Risiko.
  • Sekretansammlungen können Absaugung oder operative Entfernung erfordern.
  • Vorbeugung ist durch ausgewogene Ernährung möglich.
  • Symptome

    • Schwellung hinter der Nasenöffnung, die sich bis zu den Augen ausdehnen kann (ein- oder beidseitig).
    • Teilweise zugeschwollene Augen aufgrund einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis).
    • Reiben an den Käfigstangen, Kopfschütteln und Niesen

    Ursachen

    Bei einer Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis) können auch die Nasennebenhöhlen in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Diese kann aber genauso bei einer Verletzung der Haut durch eindringende Keime entstehen.

    Vor allem Wellensittiche mit chronischem Vitamin-A-Mangel (z.B. kein Frischfutter) sind hierfür besonders anfällig.

    Therapie von Sinusitis

    Dünnflüssiges Sekret in der Nasennebenhöhle kann mit einer Kanüle abgesaugt werden, während eingedickte Sekretansammlungen chirurgisch entfernt werden müssen.

    Antibiotika werden lokal als Spülung und auch direkt verabreicht.

    Bei einer chronischen Vitamin-A-Unterversorgung können auch entsprechende Vitamin-A-Injektionen nötig werden.

    Mit Wärmebestrahlung (Dunkelstrahler!) und Kamillendampfbädern kann der Halter den Heilungsprozess unterstützen.

    Vorbeugung

    Wie so oft ist auch hier eine ausgewogene Ernährung mit viel Frischfutter (v.a. Löwenzahn, Karotte …) eine wirkungsvolle Vorbeugungsmaßnahme.

    Quellen
  • Doris Quinten: “Ziervogelkrankheiten”, S. 74
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